KlarBrief

Unsere Geschichte

Entstanden aus einer
Wohnungsbesichtigung.

KlarBrief wurde nicht in einem Startup-Inkubator geboren. Sondern in einem Treppenhaus in Minden — bei einer ganz normalen Wohnungsbesichtigung.

Das Problem, das niemand löst

30 Interessenten standen vor der Tür. Menschen aus 12 verschiedenen Ländern — Familien aus Syrien, Studierende aus der Türkei, Paare aus der Ukraine. Sie alle wollten eine Wohnung. Und sie alle hatten dasselbe Problem.

Die Formulare. Mietvertrag, Selbstauskunft, SCHUFA-Einwilligung, Wohnungsgeberbescheinigung. Seiten voller Amtsdeutsch, Fachbegriffe und Kleingedrucktem. Für Menschen, die erst seit wenigen Monaten in Deutschland leben, ist das eine unüberwindbare Hürde.

Ich habe gesehen, wie eine Familie mit Google Translate versucht hat, einen Mietvertrag zu verstehen — Wort für Wort, Satz für Satz. Wie eine alleinerziehende Mutter aus Eritrea ein Formular abgegeben hat, in dem die Hälfte der Felder falsch ausgefüllt war. Nicht weil sie es nicht konnte. Sondern weil niemand ihr erklärt hat, was „Warmmiete“ bedeutet oder was in das Feld „Arbeitgeber des Bürgen“ gehört.

Der Moment, in dem alles klar wurde

An diesem Abend wurde mir klar: Das ist kein Nischenproblem. Das betrifft Millionen von Menschen in Deutschland. Jeden Tag. Bei jedem Brief vom Amt, bei jeder Rechnung, bei jedem Formular. Und niemand löst es wirklich.

Übersetzungs-Apps übersetzen Wörter — aber sie erklären nicht, was ein Steuerbescheid bedeutet. Beratungsstellen haben Wartezeiten von Wochen. Und die Behörden selbst haben weder die Kapazität noch die Werkzeuge, um jedem Bürger individuell zu helfen. Es fehlt ein Werkzeug, das sofort, in jeder Sprache, verständlich erklärt, was in einem Dokument steht und was man tun muss.

Die Lösung: KlarBrief

Also habe ich KlarBrief gebaut. Eine App, die jeden Brief, jede Rechnung, jedes Formular in Sekunden verständlich macht — in der Sprache des Lesers. Kein Anruf beim Bruder. Kein Google Translate. Keine 2-Stunden-Beratung.

Du hältst die Kamera auf ein Dokument. KlarBrief erkennt automatisch, um was es sich handelt — Rechnung, Bescheid, Formular oder Vertrag. In unter 3 Sekunden bekommst du eine klare Zusammenfassung: Was steht drin? Was musst du tun? Bis wann? Und wenn es eine Rechnung ist, bekommst du einen QR-Code, mit dem du direkt über deine Banking-App bezahlen kannst. Ohne eine einzige IBAN abzutippen.

Bei Formularen geht KlarBrief noch einen Schritt weiter: Jedes Feld wird einzeln erklärt — was reingehört, warum es gefragt wird und ob es Pflicht ist. Mit konkreten Beispielen, in deiner Muttersprache.

Die Mission

KlarBrief ist mehr als eine App. Es ist die Überzeugung, dass Sprache kein Hindernis sein darf, wenn es um existenzielle Dinge geht. Wohnung finden. Steuern zahlen. Fristen einhalten. Rechte verstehen. Formulare ausfüllen.

Jeder Mensch in Deutschland verdient es, jeden Brief zu verstehen, der in seinem Briefkasten liegt. Genau dafür bauen wir KlarBrief.

Der Weg bis hierher

2025

Die Idee

Wohnungsbesichtigung in Minden. 30 Interessenten, 12 Länder, ein Problem: Niemand versteht die Formulare.

2025

Entwicklung startet

Erste Prototypen der KlarBrief App. Dokumenterkennung, Übersetzung, QR-Code-Generierung.

2026

App Store Launch

KlarBrief für iOS erscheint im App Store. 6 Sprachen, Formular-Assistent, Frist-Kalender.

2026

Heute

KlarBrief wächst. Die Mission: Jeder Brief verständlich, in jeder Sprache.

Maximilian Graf von Korff
Maximilian Graf von Korff
Gründer & Entwickler, KlarBrief — Minden

Vermieter, Entwickler, Mindener. Ich baue KlarBrief, weil ich jeden Tag sehe, wie Sprachbarrieren Menschen das Leben schwer machen — bei der Wohnungssuche, beim Amt, bei der Bank. Wenn du Fragen hast oder KlarBrief ausprobieren möchtest, schreib mir direkt.